Der Berliner Regisseur Carlos Manuel untersuchte mit Jugendlichen von 16 bis 20 Jahren die Übersetzung unsagbarer Momente in ein Ritual. Ausgangspunkt war dabei das Zitat von E.T.A. Hoffmann: Hast Du jemals etwas erlebt, das deine Brust, Sinn und Gedanken ganz und gar erfüllte, alles andere daraus verdrängend? – Dieses Labor machte sich auf die Suche nach Erlebnissen, die überfordern und die mit Worten nicht zu fassen, also unsagbar sind. Für sie wurden Ausdrucksformen gesucht, welche die Spur des Unsagbaren in sich tragen. Mit den entstehenden Tänzen, Theaterszenen, Gesängen oder Voodoo-Puppen eröffnete das Labor einen Raum des Unsagbaren.