Die WINTERAKADEMIE ist seit der Spielzeit 2005/2006 eine feste Größe im Angebot des THEATER AN DER PARKAUE und nimmt dabei eine exponierte Stellung ein, denn hier begegnen sich Kunst und kulturelle Bildung, soll aus Kunstvermittlung eine Vermittlungskunst werden.
In der WINTERAKADEMIE begegnen sich gleichberechtigt freischaffende Künstlerinnen und Künstler, Theaterpädagogen sowie die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen zur künstlerischen Arbeit in den einzelnen Laboren. Jedes Labor wird von einer Künstlerin oder einem Künstler geleitet und hat einen speziellen Forschungsauftrag oder eine bestimmte Fragestellung, die mit dem jeweiligen Titelthema in Verbindung steht. Die erste Akademie setzte sich unter dem Titel SAGEN WIR WIR SIND DIE ZUNKUNFT mit Stadt und Zukunftsvisionen auseinander, das Thema der WINTERAKADEMIE 2 lautete SAGEN WIR NORMAL IST ANDERS und im dritten Jahr wurden kulturelle und andere Transfer- und Übersetzungsprozesse untersucht: SAGEN WIR WIR SETZEN ÜBER. 2009 beschäftigte sich die WINTERAKADEMIE unter der Überschrift SAGEN WIR ICH mit Identitäten und Biografien. 2010 untersuchte sie Spielregeln und Spielformen unter dem Titel SAGEN WIR WIR SPIELEN BERLIN. 2011 kam mit dem Klimawandel ein gesellschaftsrelevantes Thema auf den Plan, SAGEN WIR BERLIN LIEGT AM MEER hieß die Winterakademie 6. Die Winterakademie 7 setzt diese Art der Auseinandersetzung fort. Unter dem Titel SAGEN WIR WIR HABEN GELD untersucht die Winterakademie Erscheinungen des Geld- und Finanzwesens in seinen widersprüchlichen Ausprägungen.