Marianne Sonneck und Georg Springer von der Berliner Künstlergruppe Club Real beschäftigten sich mit Jugendlichen im Alter von 13 bis 15 Jahren mit dem Thema Tod. Denn eine der bekanntesten Darstellungen des Todes ist das Bild vom Fährmann, der in seinem Boot mit den Toten von einem Ufer zum anderen übersetzt. Das Labor beschäftigte sich mit dem Tod, indem es unterschiedliche Kulturen und Mythen aufsuchte, Masken herstellte und unter dem Schutz dieser Masken in den Berliner Alltag ging, um als Tote das Treiben der Lebenden zu beobachten.