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Theater an der Parkaue
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Die Künstler der WINTERAKADEMIE 9


Erik Göngrich
, Bildender Künstler und Architekt

Erik Göngrich, geb.1966 in Kirchheimbolanden/Rheinland-Pfalz, lebt und arbeitet seit 1988 in und mit Berlin. Von 1986 – 1991 absolvierte er ein Studium der Innenarchitketur an der Fachhochschule Rosenheim als diplomierter Ingenieur. 1992 – 1997 schloss er ein Kunststudium an der Kunsthochschule in Berlin (UdK) als Meisterschüler ab. Seine Ausstellungen führten ihn 2005 zur 9. Istanbul Biennale, nach Italien, Spanien, Brasilien, Frankreich, Kuba und in die USA. Er arbeitete im Kunstverein Freiburg, beim Theater der Welt in Leipzig/Halle, während der Ruhr.2010 in Essen, im Kunstverein Berlin Tiergarten, in der Großen Weltauststellung auf dem Tempelhofer Feld, in der NGBK. Zuletzt arbeitete Erik Göngrich in Marseille im Rahmen der europäischen Kulturhauptstadt gemeinsam mit Stefan Shankland, Benjamin Foerster-Baldenius und Boris Sieverts.

www.goengrich.de


Hendrik Haase, Kommunikationsdesigner, Aktivist, Autor und Blogger

Hendrik Haase lebt und arbeitet in Berlin und auf Reisen. Kulinaristik, Gastrosophie und eine intensive Auseinandersetzung mit Lebensmitteln, deren Konsum und Herkunft stellen einen Schwerpunkt seiner Arbeit dar. Besonderes Interesse gilt den Komplexen Stadt/Land und Konsum/Produktion sowie der Kommunikation der komplexen Zusammenhänge, die damit verbunden sind über Medien und Aktionen.

Als Mitbegründer des weltweit aktiven Slow Food Youth Networks Teil initiiert er Eat-Ins, bei denen an langen Tafeln kulinarische Protes(s)taktionen im öffentlichen Raum zelebriert werden und Schnippeldiskos, bei denen weltweit Hunderte schälend, schnippelnd und tanzend gegen Lebensmittelverschwendung kämpfen.

Schnittstellen finden sich bei seiner Arbeit auch zur darstellenden und bildenden Kunst, Performance und Theater. In seiner Begleitung besuchte ein Allgäuer Bergkäse die 53. Biennale in Venedig und ein 138 kg schwerer Weideschweinschinken fand sich in einer Ausstellung zeitgenössischer Kunst wieder. Verkleidet als Bauer auf dem Weihnachtsmarkt erlebte er bei einer Performance mit Jonas Zipf, was passiert, wenn Stadt und Land sich beim Essen begegnen. Als kulinarischer Kurator und Wurstelier stellt er regionale Festtafeln zusammen u.a. für die Kulturstiftung des Bundes und die Kitchen Guerilla.

Neben dem nachhaltigen Genuss und einem Einsatz für die Rettung des kulinarischen Weltkulturerbes geht es Hendrik Haase dabei auch immer um eine eigenständige Zubereitung und Beschäftigung mit Lebensmitteln als täglich gelebte, ästhetische Praxis.

www.wurstsack.com

Bernadette La Hengst, Musikerin und Regisseurin

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Bernadette La Hengst (geb. 1967) kommt aus Ostwestfalen und lebt seit 2004 in Berlin. Von 1990 bis 2004 lebte sie als Musikerin in Hamburg, veröffentlichte u.a. mit „Die Braut haut ins Auge", „HUAH", „Mobylettes", „Rocko Schamoni", „Schwabinggrad Ballett" oder „Die Zukunft" unzählige Alben und spielte hunderte Konzerte.

Seit 2000 tritt sie unter ihrem Namen als Solo-Künstlerin auf. Bei Trikont sind vier Solo-Alben erschienen. Ihr aktuelles Album Integrier mich, Baby erschien im Herbst 2012.

2003 erhielt sie für ihr bisheriges Gesamtwerk den Künstlerinnenpreis für Popularmusik in Nordrheinwestfalen.

Seit 2003 arbeitet sie als Regisseurin, Musikerin, Autorin und Schauspielerin verstärkt in verschiedensten Theater- und Hörspielproduktionen, u.a. für die Sophiensaele Berlin, HAU Berlin, Theater Freiburg, Thalia Theater Hamburg, Theater Essen.

www.lahengst.de

Wanja Saatkamp, Musikerin und Performerin

ist Kulturproduzentin im Bereich Theater, Film und Musik. Sie absolvierte 2003 den Studiengang Angewandte Kulturwissenschaften in Hildesheim und studierte anschließend Kunst&Medien an der UdK Berlin. 2007 gründete sie u.a. zusammen mit der Regisseurin Tanja Krone das Band-Performance-Kollektiv MAIDEN MONSTERS, das u.a. beim Festival Politik im freien Theater, X-Wohnungen, Aua wir leben (Bern), treibstoff07 (Basel) teilnahm und mit verschiedenen Staats- und Stadttheatern interdisziplinäre Projekte im öffentlichen Raum realisiert. Ihre aktuelle Produktion ist die Dokumentar-Oper „Sound of Crisis" für sound development city (Zürich) und this is not detroit (Schauspielhaus Bochum).
Desweiteren arbeitet Wanja Saatkamp regelmäßig als Produktionsleitung für Sarah Wieners Serien auf Arte. Zusammen mit Bernadette La Hengst entwickelt sie Theaterinszenierungen, für die sie auch die Videos produziert.


Hysterisches Globusgefühl

Hysterisches Globusgefühl ist ein Performancekollektiv bestehend aus Elisabeth Lindig, Dorothea Schmans, Lea-Sophie Schiel, Arne Schirmel und Melanie Zipf. Die fünf PerformerInnen aus Erlangen, Gießen, Berlin und Wien sind sich während ihres Studiums der Theater- und Medienwissenschaften in Erlangen begegnet. Im Januar 2011 gründeten sie das Performancekollektiv Hysterisches Globusgefühl, um sich der zunehmenden Resignation und der Angst vor politischer Stellungnahme entgegen zu stellen. Gesellschaftliche Räume werden zu Orten einer neuen "Theater-Realität" umfunktioniert. In ihren Performances suchen sie nach alternativen Möglichkeiten, sich angesichts der diffusen politischen Verhältnisse zu positionieren. Die Frage nach bewusstem Handeln, politischer Interaktion sowie der Relevanz von Problemen und Handlungen steht dabei im Zentrum ihrer Arbeit.

Bis zum jetzigen Zeitpunkt sind folgende Produktionen entstanden: Die Demoperformance „Macht was: Macht nichts!"(Premiere 2011 im Rahmen des Festivals Arena... der jungen Künste), „Theaterstürmung I: Wir müssen das Theater anzünden!" (Premiere 2012), „Hysteriezone, die" (Premiere 2013 im Rahmen des 100° Berlin). Gemeinsam gewannen sie mit ihrer ersten Produktion Macht was: Macht nichts! den Jurypreis des ARENA-Festivals Erlangen.

hysterischesglobusgefuehl.wordpress.com


Chris Kondek
, Videokünstler, Regisseur, Performer

Chris Kondek, geboren 1962 in Boston, ist Vorreiter und einer der wichtigsten Vertreter von Videodesign für das Theater. Er begann seine Laufbahn 1990 als Mitglied von The Wooster Group in New York. 1995 arbeitete er mit Laurie Anderson an ihrem Multimedia-Konzert The Nerve Bible und 1998 an ihrer Oper Songs and Stories from Moby Dick. 1999 zog er nach Berlin, wo er mit der Choreographin Meg Stuart (AlibiTheatertreffen 2002–, Visitors only, Replacement, It's not funny) und dem Regisseur Stefan Pucher zu arbeiten begann (Banküberfälle werden mit wahrer Liebe gehandelt, Die Orestie, Matthäuspassion, Iron Curtain Star, Der Kaufmann von Venedig, Elektra, Maß für Maß, Die Vaterlosen, Othello –Theatertreffen 2005–, Der Sturm –Theatertreffen 2008–, M – Eine Stadt sucht einen Mörder, Antonius und Kleopatra). Daneben kreierte er Videos für Regisseure wie Armin Petras, Wanda Golonka, Hans-Werner Kroesinger, René Pollesch, Michael Nyman, Marianne Weems/The Builder's Association, Rimini Protokoll u.a. sowie für Opernproduktionen in Bayreuth und Salzburg unter der Regie von Sebastian Baumgarten, Jossie Wieler und Falk Richter.

2008 erhielt Chris Kondek für seine Videoarbeit den OPUS-Preis, 2012 wurde er mit dem Faust-Preis ausgezeichnet.

Seit 2004 entwickelt Chris Kondek eigene Theaterarbeiten, darunter Loan Shark (2008), ein Stück über die Finanzkrise am HAU Berlin; Stuff, ein Stück über Rohstoffhandel am Zürcher Neumarkt Theater; und Please kill 2011 am HAU Berlin. In Zusammenarbeit mit Christiane Kühl entstanden fünf weitere Arbeiten (siehe unten).


Christiane Kühl
, Autorin, Dramaturgin, Performerin

Christiane Kühl, 1966 geboren in Kiel, war nach ihrem Studium der Neueren deutschen Literatur, Philosophie und Spanisch an der Universität Hamburg Kulturredakteurin der taz, die tageszeitung (Hamburg und Berlin), des KulturSPIEGEL (Hamburg) und aktuelle Redakteurin bei radioeins/rbb (Potsdam-Babelsberg). Freie journalistische Arbeit für verschiedene Medien, darunter ZItty, die Zeit, F.A.S., DU sowie von 2006 bis 2011 Redaktion des Magazins "herbst. Theorie zur Praxis" des Festivals für internationale zeitgenössische Kunst steirischer herbst. Von 2011 bis 2013 stellvertretende Intendantin der Berliner Festspiele. Als Jurorin war sie u.a. für den Hauptstadtkulturfonds, den Heidelberger Stückemarkt und das Initiativprojekt "Doppelpass" der Kulturstiftung des Bundes tätig. Workshop-Leitungen für das Theatertreffen Berlin und die Schillertage Mannheim.

Seit 2004 arbeitet Christiane Kühl neben ihrer journalistischen Tätigkeit auch als Autorin, Dramaturgin und Performerin mit Chris Kondek (s.u.).

Gemeinsame Arbeiten

Die erste gemeinsame Arbeit von Chris Kondek und Christiane Kühl, die Börsen-Performance Dead Cat Bounce (UA 2004; Koproduktion Mousonturm Frankfurt, Rotterdamse Schouwburg, HAU Berlin) wurde beim 6. Festival Politik im Freien Theater 2005 vom Goethe Institut und von 3sat/ZDFtheaterkanal ausgezeichnet. Gastspiele u.a. in Moskau, Tel Aviv, Beijing, Seoul und Tokio. Hier ist der Apparat, eine performative Reise durch die Mediengeschichte des 20. Jahrhunderts angelehnt an Brechts Hörspiel "Der Ozeanflug", wurde 2006 beim KunstenFestivaldesArts in Brüssel uraufgeführt (Koproduktion KunstenfestivaldesArts, Rotterdamse Schouwburg, Kunstencentrum Vooruit Gent). 2010 entstanden Übermorgen ist zweifelhaft // 2012 an den Münchner Kammerspielen –ein Projekt über die technischen Möglichkeiten radikaler Veränderung der Welt, wie wir sie kennen – und die Lecture-Performance Money – It Came From Outer Space am HAU Berlin. Money – It Came From Outer Space wurde bei 8. Festival Politik im Freien Theater 2011 mit dem Preis des Goethe-Instituts ausgezeichnet und tourt ebenfalls international. Im Rahmen der "Frankfurter Positionen" entstand 2011 mit Even The Dead Are Not Safe From The Living das Bildarchiv eines fiktiven Filmemachers am Frankfurt LAB/Mousonturm.


Joanna Praml
, Schauspielerin und Regisseurin

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Joanna Praml, geboren 1980, war nach der Schauspielschule in Köln zwei Jahre festes Ensemblemitglied am Theater Marburg. 2007 ging sie nach Berlin. Hier übernahm sie einen Jugendclub am THEATER AN DER PARKAUE. Seitdem erarbeitet sie in partizipatorischen Recherchearbeiten Stoffentwicklungen zu unterschiedlichen Themen und inszeniert sowohl mit Laien als auch mit Schauspielern. Im Rahmen der Goethefestwochen 2010 in Frankfurt am Main inszenierte sie das Stück „An Goethe. Zum 261 ten". 2011 wurde sie mit ihrer Werkstatt-Inszenierung am TAG Theater Wien „Ja, Brigitte, Ja, Ja, Ja" zusammen mit der Autorin Katja Hensel Publikumssieger. 2012 folgte mit „Leonce und Lena" ihre erste Umsetzung eines klassischen Stoffes in den Naxoshallen Frankfurt am Main. Die Inszenierung wurde zum 2. landesweiten Theaterfestival der Freien Darstellenden Künste "made in Hessen. 100% Theater" eingeladen. In Berlin war sie mit ihrer Jugendclub-Inszenierung „Romeo und Julia" beim Klubszene-Festival vertreten und wurde zum „23. Bundestreffen Jugendclubs an Theatern" in Cottbus im Oktober 2012 und zum „Theatertreffen der Jugend 2013" in Berlin eingeladen.

joanna-praml.de

Daniel Pongratz, Musiker und Sänger

Daniel Pongratz, geboren 1983 in Aachen, arbeitete nach dem Besuch von mehr als zehn verschiedenen Schulen bereits als Anzugsverkäufer, Tontechniker, Drogendealer, Zeitungsbote, Betreuer in einem Kinderheim, Lehrer in einem Zirkus, Statist in einer Seifenoper und Musiklehrer in einer Art Rütlischule. Schließlich studierte er Musiktherapie an der Hogeschool Zuyd in Maastricht/Niederlande.
In seiner Jugend übte er sich einerseits als Sänger in einer Punkband, andererseits als Komponist und Autor für Kindertheaterstücke. Während das Hip Hop Magazin JUICE ihn für ein satirisches Gangsterrap-Projekt lobte, portraitierte ihn die Jüdische Allgemeine als kritischen jungen Songwriter. In Berlin und Brandenburg wurde einer seiner ernsteren Texte in die Schulbücher aufgenommen. Mit der „Antilopen Gang" spielte er in nahezu allen autonomen Jugendzentren Deutschlands, als Keyboarder und Backgroundsänger von Sebastian Sturm, Pablo Moses oder Danakil über 300 Konzerte in großen Konzerthallen Europas. So kennt er die Bühne der Roten Flora genauso gut, wie die des Pariser Olympia oder Zenith. Im Auftrag des Goethe Instituts führte er Theater- und Musikprojekte in 17 verschiedenen Ländern zur Förderung des kulturellen Austauschs durch. Unabhängig davon organisierte er auf den selben Reisen autonome Radio und Musikprojekte, unter anderem auch Konzerte auf dem Tharir Square im revolutionären Kairo 2011. Zur Zeit arbeitet er überwiegend mit der Rap Crew „Antilopen Gang", der Punkrockband „Daniel Raus" und macht verschiedene Radio- und Theaterprojekte in unterschiedlichen Zusammenhängen.

www.antilopengang.de
www.daniel-raus.com

Moritz von Rappard, Hörspielregisseur und Dramaturg

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Moritz von Rappard (geboren 1965 in Hannover) hat an der Universität Köln Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, Germanistik und Pädagogik studiert. Schon während des Studiums entstanden erste Arbeiten im Grenzbereich zwischen bildender und darstellender Kunst wie etwa Schillers „Roiber" als begehbare Installation. Seitdem arbeitet er als Konzeptioner, Kurator, Regisseur und Dramaturg an der Schnittstelle von wissenschaftlich fundierter und künstlerisch kreativer Arbeit und bewegt sich zwischen Bildender Kunst, Tanz, Theater, Radio, Neuen Medien und Alter Musik. Das Spektrum reicht von Ausstellungen über Veranstaltungsreihen, Diskussionen und Events bis zu Workshops und Radiosendungen. Seit 2002 entwickelte er Reihen wie "Denkmal Hörspiel" und "Berlin retour" und „Radio Geschichte: DT64". Von 2005 bis 2007 war er Co-Kurator von radiotesla, einem Hörsalon, der wöchentlich im Berliner Medienkunstlabor „tesla" stattfand. Darüber hinaus war er Co-Kurator der Ausstellung „Embedded Art – Kunst im Namen der Sicherheit", die 2009 in der Berliner Akademie der Künste gezeigt wurde. In einem kleinen Dorf in der Lausitz inszenierte er eine Dorfmusik mit 300 Mitwirkenden. Gastspiele führten ihn nach Afrika, Amerika, Australien und Europa. In den letzten Jahren konzentriert sich Moritz von Rappard zunehmend auf das Hören und hat Hörspiele und Radiokunstsendungen für Deutschlandradio Kultur und den rbb konzipiert und realisiert. Außerdem hat er 2012 zum ersten Mal den Jugendklub Radio Parkaue geleitet.

www.moritzvonrappard.de


Hannes Schilling
, Dokumentarfilmregisseur

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Hannes Schilling, 1989 geboren in Erfurt, studiert seit 2009 Audiovisuelle Medien und Kamera an der Beuth Hochschule für Technik Berlin. Praktika und Assistenzen führten ihn zu MindMatics in Wien, MotionWorks in Erfurt, Untited Visions in Berlin und zur Winterakademie 7 „Sagen wir wir haben Geld". Er arbeitet im Kurzfilm und Dokumentarfilm. Bisherige Arbeiten sind „Brennivin" (2011), „Stilles Örtchen", „Jürgen" und „Hektik Filmische Improsivsation" (2012),

„Martine" (2013). Für seinen Dokumentarfilm „Mein Großvater Wolfgang" (2013) erhielt Hannes Schilling den Publikumspreis „Kurzsüchtig 2013" und den Publikumspreis „Video der Generationen 2013". Zur Zeit arbeitet er an seinem Abschlussfilm für die Beuth-Hochschule unter dem Titel „Meine Großeltern". Er erarbeitete Dokumentationen für das Maxim Gorki Theater, die Kunstwerke, das THEATER AN DER PARKAUE und die European Theatre Convention.

www.hannesschilling.com


Patryk Witt
, Fotograf

1980 in Posen / Polen, geboren. Lebt seit 1987 in Berlin. 2003 absolviert er ein Filmregiestudium bei der filmArche in Berlin. Es folgen eine einjährige Assistenz bei einem Kommunikationsdesigner und eine freiberufliche Mitarbeit im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit bei der jugendtheaterwerkstatt spandau. Parallel dazu widmet sich Patryk Witt der Fotografie, anfangs mit dem Anspruch, Filme mit weniger Sprache zu erzählen. Nach einigen einigen Jahren des Ausprobierens arbeitet er heute als freiberuflicher Schauspieler-, Stand- und Theaterfotograf. Seit 2011 arbeitet er mit dem Zentrum für politische Schönheit bei Film- und Fotoprojekten zusammen (u.a. prämierter Film zu Nahrungsmittelspekulationen und Biennale-Film über deutsche Waffenexporte). Das von Patryk Witt geleitete FotoprojektMADE IN GERMANY (zusammen mit Schülern einer Berliner Oberschule) wird auf der 7. BIENNALE im Rahmen einer politischen Kunstaktion gegen einen Rüstungskonzern veröffentlicht. Seit 2013 fotografiert er für eine Bundestagspartei und plant weitere politische Aktionen (u.a. Flucht nach Afrika und Bankenteignung).

www.patrykwitt.com

Benjamin Riehm, Filmemacher und Musiker

Benjamin Riehm
Benjamin Riehm

Benjamin Riehm wurde am 4.März 1981 in Lebach geboren. Er absolvierte zunächst eine Ausbildung als Jugend- und Heimerzieher und arbeitete mehrere Jahre in diesem Beruf in der Nähe von Köln.
Hierbei verknüpfte er von Beginn an sein Interesse an Film und Musik mit der pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.
Nach seinem Umzug nach Berlin im Jahre 2006, drehte er zunächst in Eigenregie diverse Experimental- und Musikvideos und begann im Jahr 2009 sein Studium im Fach "Audiovisuelle Medien (Kamera)" an der Beuth Hochschule für Technik.
Seit diesem Zeitpunkt realisierte Benjamin Riehm, vorrangig als Kameramann, mehrere Kurzfilme. Im Wintersemester 2011/12 absolvierte er ein Praxissemester bei dem Regisseur und Filmproduzenten Rosa von Praunheim.
Momentan arbeitet er an seinem dokumentarischen Abschlussfilm "Klunkerkranich" (AT) und wird sein Studium im Sommer 2014 beenden.
Neben seiner Arbeit als Filmemacher, ist Benjamin Riehm mit dem Schweizer Instrument Hang unter dem Namen "Invisible Pictures" und in dem Duo "Nos Envolées" als Musiker aktiv.


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