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Theater an der Parkaue
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Die Laborleiter der WINTERAKADEMIE 8

Gesine Danckwart

Als Autorin, Regisseurin und Kuratorin entwickelt Gesine Danckwart Theater-, Film- und mediale Kunstprojekte. In freien internationalen Arbeitszusammenhängen sowie in Zusammenarbeit mit Theatern entstehen Projekte, bei denen häufig ein besonderer Bezug zum öffentlichen Raum hergestellt wird, wie zum Beispiel bei der Bespielung einer unauffälligen Kölner Straßenkreuzung („Goldveedelsaga", Schauspiel Köln) oder des Dong-Xuan-Center' in Berlin-Lichtenberg (Dong-Xuan-Festival, HAU Berlin). Bei ihrem vielbeachteten Berliner Projekt „Chez Icke" (u.a. gemeinsam mit Invisible Playground und Raumlabor) ging es um den Versuch, reale und virtuelle Welten miteinander zu verzahnen. Internetuser aus aller Welt konnten sich an den Tresen einer realweltlichen Stammkneipe zoomen. Unter den Kneipen-Besuchern agierten sogenannte Barvatare. Das sind mit Mini-Live-Kameras und Mikrofonen ausgestattet Schauspieler, die durch die Internetuser von Wo-auch-immer durch das Kneipen-Geschehen gelotst werden und deren Handlungsanweisungen direkt umsetzen. In der Kneipe konnten die Chats und Livestreams über Projektionen mitverfolgt werden.

Im Netz: www.chez-icke.com

Invisible Playground – Christiane Hütter und Sebastian Quack.

Invisible Playground macht die Stadt zur Plattform für spielerische Erfahrungen. Invisible Playground sind Jennifer Aksu, Viktor Bedö, Daniel Boy, Josa Gerhard, Anna Hentschel, Christiane Hütter und Sebastian Quack. Mit Sitespecific Games und spielerischen Transmedia-Produktionen erforscht das 2009 gegründete Kollektiv aus Künstlern, Designern und Wissenschaftlern soziale Abläufe, technische Infrastrukturen, Architekturen und Unorte in Berlin und anderswo.

In Auseinandersetzung mit urbanen Räumen – ihrer Geschichte, ihren Bewohnern, ihren baulichen Besonderheiten – werden spielbare Situationen entwickelt, die den Teilnehmern Zugang zu den verborgenen Spielplätzen inmitten von Alltagsumgebungen verschaffen und ihren eigenen Handlungsspielraum erweitern. Invisible Playground arbeitet bei der Umsetzung von Projekten international mit Theatern, Festivals, Museen, Städten und Firmen zusammen, veranstaltet regelmäßig Workshops und Playtesting-Events für die Game-Design-Community und kuratiert eigene Festivals wie You Are GO! und Playpublik in Berlin.

Im Netz: www.invisibleplayground.com

Christiane Hütter (Invisible Playground)

Christiane Hütter lebt in Berlin und arbeitet als Autorin und Spieledesignerin für Invisible Playground. Sie studierte in Köln Psychologie und Drehbuch und entwickelt seitdem interaktive Formate, aber auch Filme und Fernsehfilme, wie beispielsweise den Tatort „Heimatfront" (2011). Als leitende Autorin der Climate Media Factory, einem Forschungsprojekt der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) und des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), beschäftigte sie sich mit zielgruppengerechter Kommunikation von Nachhaltigkeitsthemen und entwickelte verschiedene Formate wie eine pad-basierte Wimmelbild-App für Vorschulkinder, ein Facebook-Spiel zum Thema Guerilla-Gardening (in Kooperation mit der Mediadesign Hochschule) und den Youtube-Film „Earth Book", der den Klimawandel auf der Timeline der Erde erzählt.

Sebastian Quack (Invisible Playground)

Sebastian Quack ist Game-Designer und Play-Forscher mit einem Arbeitsschwerpunkt an der Schnittstelle von Gameplay und Stadtraum. Er studierte Kulturwissenschaft und Informatik in Berlin und Paris. Als Game-Designer und Programmierer war er an einer Reihe von Spiel- und Theaterproduktionen beteiligt, u.a. für das HAUBerlin, das Game-Design-Studio Area/Code und das Come Out & Play Festival New York, das Hide & Seek Festival London, das Victoria & Albert Museum London sowie die Wiener Festwochen – Into The City. Quack war Fellow der Graduiertenschule für die Künste und die Wissenschaften an der UdK Berlin. 2009 war er Gründungsmitglied von Invisible Playground. Seit 2010 arbeitet er an einer Dissertation an der HFBK Hamburg.

Daniel Ladnar

Daniel Ladnar ist Performancemacher und -forscher. Er arbeitet sowohl als Einzelkünstler, aber auch in diversen kollaborativen Kontexten vor allem in Großbritannien und Deutschland, u.a. mit den Kollektiven „random people" und „geheimagentur". Arbeitsschwerpunkte sind Fragen der Wissensproduktion, der (Zusammen-)Arbeit, der Ökonomie sowie das Verhältnis von Performancekunst und Dokumentation. Er hat Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Frankfurt am Main und Fotografie in Swansea (Südwales) studiert und promoviert derzeit an der University Aberystwyth (Wales) über Lecture Performances. Für seine Lecture Performance „Would Joseph Beuys Have Used PowerPoint?" (Hätte Joseph Beuys PowerPoint benutzt?) wurde er 2011 mit dem ersten Preis beim Performing-Science-Wettbewerb in Gießen ausgezeichnet.

Im Netz: www.random-people.net, www.geheimagentur.net

Harder&Schultz

Marie-Alice Schultz

Marie-Alice Schultz, 1980 geboren in Hamburg, studierte Theaterwissenschaft und Germanistik an der TU Berlin und ab 2004 Bildende Kunst in Wien. Sie interessiert sich für den Zusammenhang zwischen Bewegung, Sprache, Raum und die Zusammenarbeit mit Tänzern. Die Erschließung des urbanen Raums durch installative Eingriffe spielt dabei eine ebenso wichtige Rolle wie das Verfassen eigener Texte, die all ihren Arbeiten zu Grunde liegen.

Unter dem Namen „Harder&Schultz" arbeitet sie gemeinsam mit Joy Harder an der Entwicklung partizipativer Interventionsmodelle. Die gemeinsame Videoarbeit „Wenn ich weg bin / bin ich weg?" (Koproduktionspreis Arena Erlangen) war 2011 auf dem Festival Wunder der Prärie in Mannheim zu sehen. 2011 erhielt sie für ihr Projekt „Stationen unter anderem (mögliche Ansagen für den Untergrund)" das Autorenstipendium der Stadt Wien. 2012 arbeitete sie als Guest Artist im UdN-Studio der Hafencity Universität Hamburg an der Entwicklung performativer Stadtpläne.

Joy Harder

Joy Harder, 1981 geboren in Hamburg, arbeitet als freischaffende Performancekünstlerin an thematisch-konzeptuellen Serien sowie an interdisziplinären Forschungs- und Netzwerkprojekten. Im Kontext der künstlerisch-wissenschaftlichen Produktionsplattform „(e)at_work" entwickelte Harder objekt- und aktionsbezogene Interviewmethoden zur Interaktion mit Publikum im öffentlichen Raum sowie in Kontexten der Darstellenden oder Bildenden Kunst. Die Ergebnisse ihrer künstlerischen Recherchen werden – etwa in der Zusammenarbeit mit Marie-Alice Schultz – häufig in den Bau partizipativer Installationen überführt. Zu Harders künstlerischen Strategien gehören die Reduktion, Prinzipien der Unfertigkeit und Strategien der weichen Interaktion.

Joy Harder studierte Publizistik und Theaterwissenschaft an der Freien Universität Berlin sowie Theatre Design an der University of Glasgow.

Im Netz: www.eatwork.de

Rimini Protokoll – Helgard Haug und Daniel Wetzel

Helgard Haug und Daniel Wetzel arbeiten unter dem Namen Rimini Protokoll. In verschiedenen Konstellationen inszenieren sie dokumentarische Theaterstücke, Hörspiele und Stadtrauminszenierungen rund um die Welt. Sie gelten als die „Protagonisten und Begründer eines neuen Reality-Trends auf den Bühnen", der die junge Theaterszene geprägt hat. Im Zentrum ihrer Arbeit stehen die Weiterentwicklung der Möglichkeiten des Theaters sowie die Erprobung ungewöhnlicher Sichtweisen und neuer Perspektiven.

„Shooting Bourbaki" 2003 mit dem NRW-Impulse-Preis ausgezeichnet, „Deadline" (2004) und „Wallenstein – eine dokumentarische Inszenierung" (2006) wurden zum Berliner Theatertreffen eingeladen, „Schwarzenbergplatz" 2005 für den Österreichischen Theaterpreis Nestroy nominiert. „Mnemopark" wurde mit dem Jurypreis beim Berliner Festival Politik im freien Theater 2005 ausgezeichnet und „Karl Marx: Das Kapital. Erster Band" gewann 2007 beim Festival Stücke07 sowohl den Publikumspreis als auch den Mülheimer Dramatiker-Preis 2007. Im November 2007 erhielten Helgard Haug, Stefan Kaegi und Daniel Wetzel einen Sonderpreis des Deutschen Theaterpreises DER FAUST, im April 2008 wurde ihnen in Thessaloniki der Europäische Theaterpreis in der Kategorie Neue Realitäten verliehen. 2011 wurde das Gesamtwerk von Rimini Protokoll mit dem Silbernen Löwen der 41. Theaterbiennale Venedig ausgezeichnet.

Im Netz: www.rimini-protokoll.de

Udo Noll

Udo Noll, geboren 1966 in Hadamar (Hessen), lebt und arbeitet in Berlin und Köln. Noll absolvierte die FH Köln als Diplom-Photoingenieur mit den Schwerpunkten Film, Video und physikalischer Optik. Seit Mitte der 1990-er Jahre arbeitet er künstlerisch mit elektronischen Medien, insbesondere dem Internet. Seine Arbeiten beschäftigen sich vorzugsweise mit dem Spannungsverhältnis zwischen medialen und konkret-lebensweltlichen (öffentlichen) Räumen. Vor dem Hintergrund eines erweiterten Radio-Begriffs spielt dabei seit Beginn der 2000-er Jahre die Einbeziehung akustischer Praktiken eine wichtige Rolle.

Noll ist der Gründer von radio aporee, einer Plattform für die künstlerische Untersuchung von Konzepten und Praktiken in Bezug auf Klang und seine räumlichen Bedingungen. Die Plattform stellt Werkzeuge und Techniken für die Beschäftigung und Interaktion von Medien und Raum bereit. Das bewusste Hören ist darin Schlüssel und Zugang zu einer intensivierten Wahrnehmung und Erfahrung der uns umgebenden Welt sowie zu möglichen Handlungs-Spielräumen. Die Arbeiten von Udo Noll wurden – oft auch in Zusammenarbeit mit anderen Künstlern / Künstlerkollektiven – im Rahmen zahlreicher internationaler Projekte und Ausstellungen präsentiert, u.a. der Dokumenta X, dem Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe (ZKM), der Architektur-Biennale Venedig und in verschiedenen Kulturhauptstädten Europas.

Im Netz: aporee.org

Frieda Schneider

Frieda Schneider studierte zunächst Architektur. Nachdem sie ihr Studium in den Bereichen Bühnenbild und Kostüm am Motley Theater Design Course London mit dem Master of Arts abschloss, arbeitete sie als feste Assistentin am Nationaltheater Mannheim und Zürcher Schauspielhaus (2000 – 2003). Für das Team Anna Viebrock / Christoph Marthaler assistierte sie bei den Bayreuther Festspielen und dem KunstenFestivaldesArts Brussel. Als Bühnen- und Kostüm-Bildnerin arbeitete sie u.a.: mit Christoph Marthaler, Chris Kondek, Michel Schröder / kraut_produktion, Corsin Gaudenz, Erik Altorfer am NTGent, Spitalfield Market Opera House London, Theater Neumarkt Zürich, Rote Fabrik Zürich, Stadttheater Bern, Nationaltheater Mannheim, Staatstheater Braunschweig, Tanzplan Berlin etc. Die Stücke mit Christoph Marthaler „Platz Mangel" und „Das Theater mit dem Waldhaus" wurden 2008 bzw. 2009 zum Berliner Theatertreffen eingeladen.

Zentrum für Politische Schönheit – Cesy Leonard, Philipp Ruch

Das Zentrum für Politische Schönheit (ZPS) versteht sich als ein „Thinktank für moralische Schönheit, politische Poesie und menschliche Großgesinntheit". Erklärte Grundanliegen sind eine „humanitäre Kurskorrektur der Gegenwart, die Verhinderung von genozidalem Massensterben" und die Formierung eines „aggressiven Humanismus". Das ZPS streitet für die nach eigenem Bekennen „mutigste, bekannteste und ambitionierteste Form von Aktionskunst in Deutschland" – Kunst muss, so das ZPS, „weh tun, anklagen, provozieren, reizen". Ihre Aktionen waren u.a. bei der Berlin Biennale, im Maxim Gorki Theater, beim Steirischen Herbst, in der NGBK, in den KW Berlin, am Institute For Contemporary Art, beim Berliner Kunstsalon und bei der Noordkaap Foundation zu sehen. Unabhängig von den genannten Orten sind die Aktionen vor allem aber im Öffentlichen Raum angesiedelt. Künstlerisches Schlüsselkonzept ist eine Art Retrospektivierung der Gegenwart sowie die konsequente Analyse der Gesellschaft im Lichte zukünftiger Geschichtsbücher. Projekte des ZPS wurden von über 40 Institutionen gefördert, darunter die Mothers of Srebrenica, Medico International, Pro Asyl, der Heinrich-Böll-Stiftung, Genocide Watch sowie von zwei Bundesministerien, die im Zuge der „Lady-of-War"-Aktion ihre Unterstützung zurückzogen. Bei der Aktion versprachen Großplakate in ganz Berlin eine Belohnung für Hinweise, die die Besitzer einer namhaften deutschen Waffenfabrik ins Gefängnis bringen.

Im Netz: www.politicalbeauty.de

SWEZA

SWEZA erörtert künstlerisch das Spannungsfeld zwischen urbanen- und virtuellem Raum und deren Vernetzung. Er nutzt bestehende urbane Infrastrukturen, um temporäre Kunstwerke, Interventionen und Installationen zu kreieren. Öffentliche funkbasierte Überwachungssysteme werden dazu genutzt, Videoarbeiten zu erstellen, die sich selbst dokumentieren. Bei seinen vorrangig in Berlin und Bologna angesiedelten Aktionen –insbesondere bei der künstlerischen Beschäftigung mit Überwachungstechnologien – bewegt sich SWEZA mit unter in einer juristischen Grauzone.

Im Netz: www.sweza.com

Fabian Reimann

Fabian Reimann, 1975 in Bremerhaven geboren, studierte Kultur-, Kunstwissenschaften und Germanistik an der Universität Bremen, Grafik-Design, Buchkunst sowie Bildende Kunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Darüber hinaus studierte er Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste Wien. Er ist Mitinitiator und Mitglied verschiedener Projekte wie der Literaturzeitschrift „Krachkultur" (seit 1993), der Produzentengalerie „Amerika" (2005 – 2007) oder des „Projekt Kaufhaus Joske" (2008 ­– 2010). Er erhielt mehrere Arbeitsstipendien und realisierte zahlreiche Ausstellungen.

Im Netz: www.fabianreimann.de

The Critical Engineers – Julian Oliver und Danja Vasiljev

The Critical Engeneers ist ein Berliner Kunst-Kollektiv, das mit seinen Arbeiten an der Schnittstelle von Technik, Kunst und Öffentlichem Raum agiert. 2011 veröffentlichten Julian Oliver, Gordan Savičić und Danja Vasiljev ein Manifest, das in 11 Punkten die Grundregeln der Critical Engineers definiert. Darin heißt es unter u.a.: "0. Der Critical Engineer betrachtet Technik als die mit Abstand transformativste Sprache unserer Gegenwart, welche unsere Art zu Denken, zu Kommunizieren und wie wir uns bewegen, einflussreich verändert. Deshalb versteht der Critical Engineer es als Aufgabe, diese Sprache und ihre missbräuchliche Anwendung eingehend zu studieren. 1. Der Critical Engineer erachtet jede Technologie, die Abhängigkeit und Hörigkeit vermittelt, zugleich als Herausforderung und Bedrohung. Je größer die Abhängigkeit von Technologie, desto größer das Verlangen, ihr Innenleben ohne Rücksicht auf Inhaberschaft oder gesetzliche Zulässigkeit zu erforschen und zu enthüllen. 2. Der Critical Engineer schafft das Bewusstsein, dass mit jedem technologischen Fortschritt unser techno-politisches Verständnis herausgefordert wird. 3. Der Critical Engineer de-konstruiert und entfacht Misstrauen gegenüber üppig ausgestatteten und täuschenden Benutzererlebnissen. 4. Der Critical Engineer überwindet die Ehrfurcht vor technischer Implementation mit dem Ziel, ihre Methoden und deren Einflüsse und Eigeneffekte zu bestimmen. 5. Der Critical Engineer erkennt, dass jedes technische Werk seinen Benutzer in proportional wechselseitiger Abhängigkeit manipuliert. 6. Der Critical Engineer expandiert den Begriff „Maschine", um Wechselbeziehungen zwischen Geräten, Körpern, Agenten, Kraft- und Netzwerkstrukturen zu beschreiben."

Im Netz: www.criticalengineering.org

Julian Oliver

Julian Oliver is a New Zealander, Critical Engineer and artist based in Berlin. His projects and the occasional paper have been presented at many museums, international electronic-art events and conferences, including the Tate Modern, Transmediale, Ars Electronica, FILE and the Japan Media Arts Festival. Julian's work has received several awards, most notably a Golden Nica at Prix Ars Electronica 2011 for the project Newstweek.

Julian has given numerous workshops and master classes in software art, creative hacking, data forensics, computer networking, object-oriented programming for artists, augmented reality, virtual architecture, artistic game-development, information visualisation, UNIX/Linux and open source development practices worldwide. Julian is an advocate of Free and Open Source Software in education.

Articles about Julian's work, or work he's made with others, have appeared in many news channels. Among them are The BBC (UK), The Age (AU), El Pais (ES), Liberation (FR), The New York Times (US), La Vanguardia (ES), The Guardian Online (UK), Cosmopolitan (US), Wired (US and UK), Slashdot (US), Boing Boing (US), Computer World (World) and several television stations worldwide.

Im Netz: www.julianoliver.com

Danja Vasiliev

Daniil (Danja) Vasiliev is a Critical Engineer currently residing in Berlin. Starting from year 1999 he was involved in technology- and computer- art events, exhibitions and seminars around the world. Recently Vasiliev received a number of awards and mentions at

Ars Electronica, Japan Media Art Festival, Transmediale. Vasiliev is studying Systems and Networks through "anti-disciplinary" experimentation with hardware and software. Using computational platforms he engages in examination and exploitation of Network paradigms in physical and digital realms. Basing on the findings Vasiliev creates and exhibits works of Critical Engineering, gives public workshops and talks. Daniil regularly teaches courses on topics of network insecurity, software/OS modification, hardware re-engineering, digital forensics and else. In October 2011, together with his colleagues Julian Oliver and Gordan Savičić, Daniil Vasiliev coauthored The Critical Engineering Manifesto.

In his work and everyday computing Daniil is using GNU/Linux software and propagandizes Open Source practices in all scopes of life.


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