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Theater an der Parkaue
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Die Labore

Labor 1: Berlin Bilder Buch (8 - 10 Jahre)
Stadtgeschichten – Sprachspiel – Zeichnen
Wie viel Berlin steckt in mir? Die Buchstaben meines Namens sind die Puzzleteile.

Werden sie durchgeschüttelt und neu angeordnet, nehmen sie absonderliche Gestalt an: ein Bisschenkleingeldtyp kommt heraus, die Goldelse, ein Hausmeister, der Fernsehturm, U-Bahn-Musikanten und Abgeordnete. Jedes dieser Berlin-Wesen, ob frei erfunden oder aus der Wirklichkeit geholt, kommt sofort aufs Papier: lebensgroß und winzig klein, als Skizze, Zeichnung oder Comic. Sie alle zusammen erzählen im Berlin Bilder Buch ihre Geschichten.

Leitung: Nadia Budde / Illustratorin und Autorin


Labor 2: Leitersystem Ostkreuz (8 - 10 Jahre)
Hindernislauf – Ereignisfelder – Tempo

Das Ostkreuz als Brettspiel: die Treppen zu den S-Bahn-Gleisen sind wie Sprungbretter nach oben. Spitze Steine und tiefe Pfützen verlangsamen das Vorwärtskommen. Bagger lassen alles stoppen. Wo Wohnhäuser an Brachland grenzen, eine Baustelle die nächste toppt, wird der Stadtraum abgescannt, geröntgt, vermessen und um die eigene Fantasie ergänzt. Als Leiterspiel kommt dieses Konzentrat Berlins ins Theater. Wer schafft als Erster den Schritt ins Ziel?

Leitung: Benjamin Foerster-Baldenius/ Darstellender Architekt und Sabine Zahn / Schauspielerin


Labor 3: Die Berlintester (10 - 12 Jahre)
Spielfeld – Prüfstand – Stadt-Theater


Der Reichstag ist ein Spielplatz. Das Rote Rathaus auch. Einkaufscenter, U-Bahn-Stationen und Bordsteine ebenso. Die ganze Stadt wird als Spielfeld behandelt. Welche Spiele taugen an welchem Ort und wo wird nicht mitgespielt? Ein Forscherteam untersucht das Spiele-Potenzial Berlins. Ausgerüstet mit einem Fragenkatalog und speziellen Geräten werden Verfolgungsjagden angezettelt, alte und neu erfundene Spiele getestet. Am Ende ziehen die Experten auf der Bühne Bilanz über die spieltauglichen und spielunfreundlichen Orte der Stadt.

Leitung: Katja Fillmann / Regisseurin


Labor 4: Was ist ein Berliner? (10 - 12 Jahre)
Aufspüren – Beobachten – Schreiben

Wie kauft der Berliner ein Brot, wie liest er Zeitung, wie steht er an der Haltestelle und isst seine Currywurst? Eine Gruppe von Beobachtern nimmt den Dschungel Berlin unter die Lupe. Sie schauen ganz genau hin, machen sich Notizen. Die Bewegungen des Joggers werden minutiös verfolgt, die Frau mit der Aktentasche nicht aus den Augen gelassen, das Mädchen hinter der Mülltonne ausgespäht. In einem Handbuch bringen die Autoren Spielanleitungen für Berlin heraus. Diese fordern zum Ausprobieren auf.

Leitung: Tina Veihelmann / Autorin und Journalistin


Labor 5: Berlin kocht (10 - 12 Jahre)
Geruch – Geschmack – Garzeit

Jeder tut es jeden Tag: essen. Doch wie kommt es, dass dieselbe Kartoffel einmal Arrangement an Rotweinsauce wird und ein andermal Einlage im Suppentopf ist? Ein Team von Verkostern untersucht die armen und noblen Küchen Berlins, ihre Gerüche und ihren Geschmack. Welchen Weg nehmen die Zutaten vom Großmarkt auf den Tisch? Spielt der Teller, auf dem serviert wird, auch seine Rolle? Aus den Töpfeguckern werden Köche. Sie verarbeiten zu Essen, wohin die Neugier sie treibt. Das Publikum erwartet ein ausgesuchtes Berlin-Menü.

Leitung: TOPOTEK 1 – Martin Rein Cano und Alexandre Mellier / Landschaftsarchitekten


Labor 6: The Real Superhero Documentary of Berlin (13 - 15 Jahre)
Street-Art – Parallelwelt – Film

Die wahren Superhelden kleben an Hauswänden, Stromkästen und Laternenpfählen. Das Labor geht ihrem Eigenleben auf den Grund. Auf der Straße werden die Spuren dieser Street-Art-Figuren gesammelt, ihren Erscheinungen Sound und Bild gegeben. Im Studio entstehen daraus ein Plot, ein Soundtrack, Film und Aktionen, die zu einer Live-Filme-Performance zusammengesetzt werden. Nach The Real Superhero Documentary of Berlin werden die Zuschauer die Stadt nie mehr so sehen können wie zuvor.

Leitung: SXS Enterprise – Siegmar Zacharias, Xander de Boer und Steven Heather / Performer


Labor 7: Return of the Constructs (13 - 15 Jahre)
Computerspiel – Live-Szenario – Avatar

Berlin ist ein Computerspiel. Action oder Adventure, Shooter oder Rollenspiel, Strategie oder Jump'n'Run? Geschicklichkeitsspiel oder Echtzeit-Simulation? Das Spiel Berlin bestimmt ihr. Verschiedene Player aus unterschiedlichen Welten entwickeln ein eigenes: nicht auf dem Bildschirm, sondern in der Stadt. In echt. Ihr erschafft neue Avatare, definiert Mission und Taktik und schlüpft in die Haut eurer Konstrukte. Wer spielt wen? Ein Spiel zwischen Realität und Virtualität.

Leitung: Inge Lechner und Karen Scheper / Bildende Künstlerinnen


Labor 8: Berlin vibriert (13 - 15 Jahre)
Groove – Generationen – Musical

Am Anfang ist ein Sound. Der Sound, das bist du. Und die Bewegung. Und die Stadt drum herum. Und schon sitzt du mittendrin im Gefühl Berlin. Was ist dein Beat in der Stadt? Wie hört sich der Beat eines 50 Jahre älteren Menschen an? Wie klingen sie zusammen? Zwei Generationen derselben Stadt, zweimal Erfahrungen von Verliebtsein, Kränkung, Haltlosigkeit, Sehnsucht, Glück. Die Verbindung zwischen beiden ist Musik, ist Rhythmus, ist Bewegung. Zusammen erzählen sie den Sound Berlin.

Leitung: Vicki Schmatolla / Musikerin


Labor 9: Berliner Kreuzung (16 - 18 Jahre)
Interview – Figur – Theaterspiel

Du bist verabredet zum Interview. Mit einem x-beliebigen Berliner. Du beobachtest, fragst nach, hörst zu, sammelst Details, konstruierst eine Geschichte. Wer sitzt dir gegenüber? Was willst du von ihm wissen? Was lässt er dich von sich wissen? Das bringst du ins Theater. Auf die Bühne. Verwandelst ihn in eine Figur. Ihr beide werdet etwas Drittes. Eine Berliner Kreuzung. Du stellst sie vor ein Publikum, lässt die Zuschauer fragen, beobachten, zuhören, eine Geschichte konstruieren: Ein Berlin-Biografie-Theater.

Leitung: Nurkan Erpulat / Regisseur


Labor 10: TanzStadtPlan (16 - 18 Jahre)
Körper – Kartografien – Kreuzungen

Zum Supermarkt, zur Schule, ins Büro und zurück: Das sind die alltäglichen Wege der Städter. Dieses Labor schreibt die Karten neu. Ein strenges, selbst entwickeltes Regelwerk bestimmt die Wege durch Berlin: sich dem Vordermann an die Fersen hängen, jede zweite Straße rechts abbiegen, sich unsichtbar machen. Nicht steuerbar ist der Zufall der Ereignisse unterwegs. Aus den Erfahrungen, Erlebnissen und Bildern dieser eigenwilligen Stadtspaziergänge entsteht eine gemeinsame Choreografie.

Leitung: Martin Nachbar / Choreograf


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