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Theater an der Parkaue
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17.11.2014

Mirko Winkel, Performancekünstler

Mirko Winkel
Mirko Winkel wurde in der DDR geboren und lebt in Berlin und Wien. Er studierte Bildende Kunst bei Marina Abramovic und Christoph Schlingensief und absolvierte nach dem Diplom ein Masterstudium in Solo/Dance/Authorship an der Universität der Künste. Seine recherchebasierten, vornehmlich kollaborativen Arbeiten entwickelte und zeigte er bei Theaterformen 2004, Elektropopklub 2005, 9. Istanbul Biennale, Life Art Festival Peking, Radikal Jung, dem Festival junger Regisseure am Münchner Volkstheater 2014, beim Istanbuler Theaterfestival iDans. Mirko Winkel war Teil eines einjährigen theatralen Experiments am Gesamtwerk von Heiner Müller ("Jenseits des Todes – HM3", Wien 2006). Zusammen mit Doreen Uhlig entwickelte er „Thesen zur Performance-Kunst", mit Alex Gerbaulet erstellte er einen Film über jugendliche Neonazis in einem ostdeutschen Gefängnis, mit Anat Eisenberg realisierte er die begehbare Installation in einem Luxus-Apartment. In Co-Regie mit dem Schweizer Theatermacher Martin Schick hat er im Frühjahr 2014 für das Konzerttheater Bern eine Casting-Show entwickelt, in der die größten Schweizer Probleme gegeneinander antraten. Zurzeit arbeitet Mirko Winkel an einem Film über den Neubau des Brandenburger Parlaments in Gestalt des Potsdamer Stadtschlosses und konzipiert ein größeres thematisches Projekt über weibliche Täterschaft. Seit drei Jahren unterrichtet er am Institut für Performative Künste und Bildung an der Kunsthochschule Braunschweig, wo er zusammen mit Studierenden die Sargasso-Nadel begründet hat, ein Preis für Alternativen zur Arbeit.


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