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Theater an der Parkaue
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HANOI EXPRESS

Erfahrungsbericht nach der Akademiewoche

Franziska Seeberg
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Gemeinsam bildeten wir die Reisegruppe "Hanoi-Express" mit dem Reiseziel Hanoi – die Hauptstadt Vietnams. Jeden Morgen trafen wir uns in unserem Arbeitsraum, das wir als Hotelzimmer deklarierten, wo ein gepackter Koffer auf uns wartete. Und jeden Morgen wurde dieser Koffer aufs Neue geöffnet. Der Inhalt verriet uns, wohin die Reise an dem jeweiligen Tag gehen würde. So fanden wir zum Beispiel: einen Stadtplan von Hanoi, Fotoapparate, Buntstifte, Papier, Tonaufnahmegeräte, Räucherstäbchen, ein vietnamesisches Märchenbuch und immer wieder Süßigkeiten aus Vietnam als Wegzehrung.

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Mit diesen Utensilien untersuchten wir Hinweise auf Vietnam: Die einen fotografierten, die anderen machten Aufnahmen von Interviews, die wir führten, einige malten das Gesehene und andere beschrieben die Begegnungen und Situationen. Wir sammelten also Informationen und Fantasien zu Vietnam und auch dieses Material wurde Teil unseres morgendlichen Koffer-Rituals: Neben den sonstigen Gegenständen fanden wir nun beispielsweise die Fotos, die wir einen Tag zuvor gemacht hatten.

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Am Mittwoch begaben wir uns in das Zentrum von Hanoi: den vietnamesischen Großmarkt in der Herzbergstraße in Berlin-Lichtenberg. Exotische Gerüche und Laute schlugen uns entgegen, als wir diesen vietnamesischen Kosmos betraten. Und wir wurden beschenkt! Mit Freundlichkeit und kleinen Souvenirs. So kehrten wir, bepackt mit Ingwerbonbons, Rambuta-Früchten und Mini-Plastikblumensträußen, aus dem Herzen Hanois zurück.

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Erschöpft von den vielen Eindrücken lasen wir gemeinsam das vietnamesische Märchen DER TEMPELGEIST. Ein Tiger, ein Prinz, Herr Mong und das hübsche Mädchen kommen darin vor. Was für ein Kleid trägt wohl das Mädchen? Und wo lauert der Tiger? Mit diesen Fragen begaben wir uns am nächsten Tag erneut in den Großmarkt und machten die Hallen für uns zum Schauplatz des Märchens. Und wir fanden sie alle: Herrn Mong und sogar den Tiger, der in einem der Läden von der Decke hing.

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Die realen und die ausgedachten Geschichten, die wir im Laufe der Woche gesammelt hatten, wurden am Ende Teil unserer Präsentation: Mit einem Reisebus wurde das Publikum vom Theater zum Großmarkt gefahren. Dort leiteten wir wie bei einer Stadtführung die Zuschauergruppen durch die Hallen und warteten an einzelnen Stationen, um ihnen vor Ort von unseren Erlebnissen zu berichten, ihnen Bilder zu zeigen oder ihnen einen Teil des Märchens vorzuspielen. Am Ende stiegen alle wieder in den wartenden Bus.


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